Rückseite Home

Was ist Osteopathie?

Was ist Osteopathie?

    Obwohl der amerikanische Arzt Dr. Andrew Tayler Still dieses ganzheitliche Behandlungskonzept schon vor ca. 130 Jahren entwickelte, ist die Osteopathie bei uns noch relativ unbekannt. 

   Sie ist eine Form der manuellen Medizin, die mit Hilfe von speziellen Behandlungstechniken bis zu den inneren Strukturen und Regulationsmechanismen des menschlichen Körpers vordringen kann. Es geht bei dieser Therapie ausschließlich darum, Funktionsstörungen des Organismus zu erkennen und zu behandeln, nicht aber darum, Krankheiten zu therapieren.

   Das Fundament der Osteopathie bilden einerseits die genauen Kenntnisse in der menschlichen Anatomie, Physiologie und Pathologie und andererseits einige physiologische Prinzipien, die Still im Laufe seiner Forschungen formuliert hatte.


Die Prinzipien lauten:

Der Mensch ist eine Einheit Struktur und Funktion beeinflussen sich gegenseitig

Die Rolle der Gefäß- und Leitungsbahnen ist wesentlich

Der Mensch verfügt über Selbstheilungskräfte


   Für die osteopathische Behandlung bedeutet das, dass zunächst immer der ganze Körper auf Funktionsstörungen untersucht und diese dann behandelt werden, und das unter Umständen unabhängig vom Primärproblem.

Anatomische Strukturen und ihre physiologischen Funktionen beeinflussen sich gegenseitig. Ist die Struktur geschädigt, kann sie ihre Funktion nicht optimal ausführen und umgekehrt führt eine Funktionsstörung auf Dauer zu Strukturschäden.


Was darf ein Osteopath kosten?

Fünf Millionen Deutsche gehen jährlich zum Osteopath. Die Behandlung ist teuer. Welche Krankenkasse die Kosten übernehmen und wie man einen guten Osteopath findet:


Die Osteopathie hat ein eigenes medizinisches Konzept und nichts mit Krankengymnastik zu tun Patienten beim Osteopath sind zu zwei Dritteln nach der Behandlung „sehr zufrieden“ – fast jeder fünfte immerhin noch „zufrieden“, hat die Stiftung Warentest herausgefunden. In der Regel werden Schmerzen und chronische Leiden behandelt, bei denen der Schulmediziner nicht weiterhelfen konnte. Typische Krankheitsbilder sind zum Beispiel  Migräne, Rückenleiden und Gelenkprobleme zu tun. Der Osteopath sucht die Ursachen für Krankheiten vor allem in den „Faszien“, ein nur wenige Millimeter dünnes Bindegewebe, das den ganzen Körper vernetzt. Dafür arbeitet ein Osteopath vor allem mit den Händen: er fühlt, drückt, schiebt, zupft oder streicht über bestimmte Körperstellen und versucht dabei heraus zu finden, in welchem Zustand die Faszien sind und warum sie Probleme machen. Nach der Diagnose werden in der manuellen Therapie zum Beispiel Verklebungen von Faszien mit Muskelgewebe gelöst. Die Ergebnisse der Therapie sind gut, doch die Behandlung ist teuer. Was kostet die Zufriedenheit und welche Krankenkasse übernimmt die Gebühr?


Zahlt Ihre Krankenkasse den Osteopath?

Das darf ein guter Osteopath kosten

Etwa 70 Euro muss man für eine Sitzung beim Osteopath rechnen. Je nach Therapeut können es jedoch auch 60 bis 120 Euro sein! Deswegen lohnt sich schon bei der Terminvereinbarung eine direkte Frage nach dem Honorar - und der Ausbildung des Therapeuten. Am Praxisschild allein können Sie als Patient nämlich nicht erkennen, ob der Arzt oder Heilpraktiker sich wegen ein paar Zusatzkursen auch Osteopath nennen darf oder eine fünfjährige Ausbildung absolviert hat. Einen Therapeuthen in Ihrer Region finden Sie über die Deutsche Ärztegesellschaft für Osteopathie www.daego.de. Auch der Verband der Osteopathen www.osteopathie.de hilft bei der Suche nach einem Therapeuten weiter.


Gesetzliche Krankenversicherung

Kostenlos vergleichen und sparen

Nur eine gute Krankenkasse zahlt

Die Sitzung beim Osteopath ist nicht billig. Bevor Sie eine Behandlung starten, sollten Sie deswegen am besten Ihre Krankenkasse kontaktieren, wie viel der Kosten bestenfalls erstattet werden. Immer mehr gesetzliche Krankenkassen, darunter z.B. viele AOKs, BKKs oder auch die Barmer Ersatzkasse, übernehmen einen Anteil davon, was der Osteopath kostet. Bitte aber unbedingt abklopfen, welche Voraussetzungen dafür gelten, ob z.B. nur eine gewisse Anzahl von Sitzungen pro Jahr gezahlt wird, ob es eine Höchstsumme pro Sitzung beim Osteopath gibt oder welche Bedingungen der Therapeuth erfüllten muss.

Patient beim Osteopath? Die beste Krankenkasse

Welche Krankenkasse die Kosten für den Osteopath zurück erstatten, können Sie auf der Seite des Bundesverbands für Osteopathie nachlesen. Ihre ist nicht dabei? Dann lohnt sich vielleicht gerade jetzt ein Wechsel! Ein Klick auf unseren Krankenkasse-Rechner zeigt, welche Kasse Kosten für den Osteopath übernimmt und über eine Beitragsrückerstattung sich noch zusätzlich rentieren kann. Dafür müssen Sie lediglich bei "Schritt 5" den Haken bei "Übernahme von Osteopathie" setzen.